Die Kurzdokumentation „Die Flut“ stellt nicht Zahlen und Fakten in den Mittelpunkt, sondern die Menschen hinter der Katastrophe. Im Fokus stehen Betroffene aus dem Ahrtal, deren Leben sich in einer Nacht grundlegend verändert hat – und die zeigen, wie sie heute, fünf Jahre später, wieder leben, arbeiten und nach vorne blicken. Auch wenn „Bernd“ weit über das Ahrtal hinaus schwere Schäden vor allem im Südosten Nordrhein-Westfalens und im Norden von Rheinland-Pfalz verursacht hat, konzentriert sich der Film bewusst auf diese besonders betroffene Region.
In fünf Kapiteln – Flut, Hilfe & Solidarität, Wiederaufbau, Erkenntnis, Zukunft – entstehen sehr persönliche Einblicke:
ein Hotelier, der sein zerstörtes Traditionshaus wiedereröffnet
eine Familie, die ihr 350 Jahre altes Gasthaus verliert, alles neu denken muss und mit dem „Gasthaus Sepp“ neu startet
ein Winzer, der bürokratische Hürden und bauliche Herausforderungen meistert, um seinen Betrieb wieder aufzubauen.
Ergänzt werden diese Geschichten durch die Perspektive eines Provinzial Geschäftsstellenleiters im Ahrtal und eines Sach-Schaden-Spezialisten aus dem Konzern. Sie zeigen, wie aus einer Flutnacht ein langfristiger Auftrag wurde: da sein, begleiten, erklären, absichern – und Vorsorge, insbesondere den Elementarschutz, konsequent in den Mittelpunkt stellen.