14.04.2026
Münster. Im Rahmen des Schülerzeitungswettbewerbs der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung hat eine fachkundige Jury aus Medienexpertinnen und -experten die besten Schülerzeitungen Westfalens gekürt. Damit wurden zum 28. Mal junge Talente in Westfalen für ihre journalistischen Fähigkeiten und kreativen Ideen ausgezeichnet, die sich mit ihren Beiträgen behaupten konnten.
Passend zum Ende der Osterferien starten einige Schülerinnen und Schüler mit freudigen Nachrichten in den Schulbeginn. Neben zahlreichen preiswürdigen Einsendungen für den Schülerzeitungswettbewerb der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial haben zehn Schülerzeitungen in vier Kategorien besonders überzeugt. Darunter sowohl Grundschulen als auch weiterführende Schulen aus ganz Westfalen, die sich mit ihren Print- und Digitalzeitungen bewerben konnten.
„Wir waren als Jury nicht nur von der Qualität aller Beiträge beeindruckt, sondern auch begeistert davon, wie professionell die Schülerinnen und Schüler insbesondere digitale Formate ausgestalten und damit einen realistischen, zeitgemäßen Journalismus praktizieren“, sagt Christian Schäfer, Pressesprecher des Provinzial Konzerns. Neben Schäfer bildeten folgende Mitglieder die diesjährige Jury: Thomas Tenkamp, Geschäftsführer der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung; Fabian Hintzler, stellvertretender Pressesprecher Provinzial Konzern; Ulrich Windolph, Chefredakteur Westfälische Nachrichten; Stefan Nottmeier, Chefredakteur Antenne Münster; Klaudia Sluka, ehemalige Chefredakteurin Westfalenspiegel.
Bei allen Zeitungen wurde deutlich, wie viel Engagement und Kreativität die jungen Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten investiert haben. Trotz der hohen Qualität aller Einsendungen traf die Jury schließlich in jeder Kategorie eine Entscheidung für die Gewinnerredaktionen.
Das „Eichen-Blatt“ der Grundschule am Burgfeld in Bad Berleburg konnte die Jury besonders überzeugen und wurde als beste Zeitung unter den Grundschulen ausgezeichnet. Neben der bunten Themenvielfalt konnten insbesondere Beiträge zum Thema Erste Hilfe sowie das Titelthema ‚Internet‘ bei der Jury punkten. Den zweiten Platz sicherte sich die „Notiz (nicht nur) für Kids“ der Frauenlobschule in Bochum. Mit ihrer Zeitung „Dreimalvier“ hat die Erik-Nölting-Grundschule in Hattingen den dritten Rang belegt.
Bei den weiterführenden Schulen gewann das „Alleeblatt“ des Gymnasiums an der Schweizer Allee in Dortmund den ersten Platz und damit den Titel der besten Printzeitung. Der abwechslungsreiche Mix aus Witz, Quiz, Wissen sowie gesellschaftlich relevanten Themen wie Mobbing oder Gebärdensprache überzeugte die Jury. Auch das hochwertige und kreativ gestaltete Layout brachte Punkte für den Sieg. Den zweiten Platz belegte die im letzten Jahr gegründete Schülerzeitung „Real Talk“ der Realschule Eringerfeld in Geseke, die unter anderem mit ihrem authentischen Layout überzeugte. Auch „Der Fürst“ des Fürstenberg Gymnasiums in Recke, der den dritten Platz belegt, wurde erst im vergangenen Jahr gegründet und erscheint als E-Paper.
Gewinner der Kategorie Digitale Zeitungen kann sich dieses Jahr „derBLICK“ der Realschule Heepen in Bielefeld nennen. Nicht nur die professionell gestaltete Website war ausschlaggebend für den Sieg. Insbesondere die sorgfältig ausgewählten Themen und deren sprachliche wie inhaltliche Aufbereitung begeisterten die Jury. Das „MAGazin“ der Mathilde Anneke Gesamtschule in Münster belegte in diesem Jahr den zweiten Platz, dicht gefolgt von der „GREENLIONZ“ des Gymnasiums Hohenlimburg in Hagen.
Zudem wurde in diesem Jahr der Sonderpreis für den besten Beitrag zum Thema „Fake News“ ausgeschrieben. Hier konnte „DerBLICK“ der Realschule Heepen mit dem Beitrag „Pferde dürfen weiterhin im Musikraum geparkt werden“ gleich zweimal beim diesjährigen Wettbewerb überzeugen.
„Wir freuen uns jedes Jahr über das große Interesse der Schülerzeitungsredaktionen und darüber, den journalistischen Nachwuchs in Westfalen fördern und sichtbar machen zu können. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder viele Schulen erreichen, die mit ihren neugegründeten Schülerzeitungen angetreten sind. Das zeigt, wie relevant und wichtig Schülerzeitungen als Medium für junge Menschen sind, um ihre Meinungen und Perspektiven selbstbestimmt zu teilen. Zudem unterstreicht dies die langjährige und weiterhin wichtige Tradition dieses Wettbewerbs“, betont Thomas Tenkamp, Geschäftsführer der Kulturstiftung.
Die erstplatzierten weiterführenden Schulen qualifizierten sich direkt für die Teilnahme am Schülerzeitungswettbewerb der Länder. Hier dürfen sie für das Land Nordrhein-Westfalen antreten. Außerdem können sie sich auf spannende Workshops hinter den Kulissen von Antenne Münster und des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Uni Münster freuen. Die erstplatzierte Grundschule darf sich auf einen abenteuerliches Escaperoom-Erlebnis im Klassenzimmer begeben. Alle Zweit- und Drittplatzierten erhalten als Sachpreise technisches Equipment, das die Redaktionen bei der Erstellung ihrer zukünftigen Ausgaben unterstützen soll.
Übersicht der Gewinner:
Grundschulen
1. Platz: Eichen-Blatt | Grundschule am Burgfeld in Bad Berleburg
2. Platz: Notiz (nicht nur) für Kids | Frauenlobschule in Bochum
3. Platz: Dreimalvier | Erik-Nölting-Grundschule in Hattingen
Weiterführende Schulen – Beste Schülerzeitung im Printformat
1. Platz: Alleeblatt | Gymnasium an der Schweizer Allee in Dortmund
2. Platz: Real Talk | Realschule Eringerfeld in Geseke
3. Platz: Der Fürst (als E-Paper) | Fürstenberg Gymnasium in Recke
Weiterführende Schulen – Beste digitale Schülerzeitung
1. Platz: derBLICK | Realschule Heepen in Bielefeld
2. Platz: MAGazin | Mathilde Anneke Gesamtschule in Münster
3. Platz: GREENLIONZ | Gymnasium Hohenlimburg in Hagen
Sonderpreis zum Thema „Fake News“
DerBLICK der Realschule Heepen konnte mit dem Beitrag „Pferde dürfen weiterhin im Musikraum geparkt werden“.
Über die Provinzial Kulturstiftung
Die Kulturstiftung wurde 1997 gegründet, um die Verbundenheit der Provinzial mit der Region Westfalen und deren Kultur zu dokumentieren. Ein Schwerpunkt der Förderung durch die Kulturstiftung liegt auf der kulturellen Bildung junger Menschen. Seit 1998 wird jährlich ein Schülerzeitungswettbewerb unter allen weiterführenden Schulen ausgeschrieben – und seit 2007 auch unter den westfälischen Grundschulen.
Bildunterschrift (v.l.):
Ulrich Windolph (Chefredakteur Westfälische Nachrichten),
Stefan Nottmeier (Chefredakteur Antenne Münster),
Christian Schäfer (Pressesprecher Provinzial Konzern),
Klaudia Sluka (ehemalige Chefredakteurin Westfalenspiegel),
Fabian Hintzler (Stabsabteilungsleiter Externe Konzernkommunikation Provinzial),
Thomas Tenkamp (Geschäftsführer Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial).
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