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Kunst-Förderprojekte

Nordrhein-Westfalen und das Rheinland gelten heute als eine der dichtesten Kultregionen Europas. Düsseldorf bildet mit Kunstakademie, vielen hochkarätigen Museen und jungen Galerien einen der angesehensten Kunststandorte weltweit. Diese Vielfalt zu erhalten ist seit Jahrzehnten ein Anliegen der Provinzial, die seit mehr als 175 Jahren in der Region verwurzelt ist und durch Spenden und langjährige Mitgliedschaften in vielen verschiedenen Museumsvereinen und Freundeskreisen das Rheinland tatkräftig unterstützt. Auch zukünftig bleibt das Engagement der Provinzial ein Selbstverständnis, dem sich das Unternehmen verpflichtet fühlt und welches angesichts der rückläufigen staatlichen Fördermittel heute wichtiger denn je erscheint.

Von Aachen bis Duisburg

Von 2005 bis 2010 rief das Versicherungsunternehmen unter dem Motto „Provinzial – Engagement im Rheinland für zeitgenössische Kunst“ eine Förderreihe für rheinische Museen ins Leben mit dem Ziel, vor allem die junge und innovative Kunst- und Kulturszene zu stärken. Von Aachen bis Duisburg, von Kleve bis Trier entstehen über einen Zeitraum von sechs Jahren spannende Partnerschaften mit insgesamt 11 Museen der Rheinregion. Der Schwerpunkt liegt bewusst auf musealen Einrichtungen jenseits der großen Kulturmetropolen Köln und Düsseldorf, denn hier hinterlässt die rückläufige staatliche Förderung die tiefsten Einschnitte.

Das Förderkonzept

Das Förderkonzept ist variabel und wird auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Häuser abgestimmt. Neben einer zweckfreien finanziellen Zuwendung ermöglicht die Provinzial den Museen und Kultureinrichtungen abwechslungsreiche Ausstellungen sowie spannende Förderprojekte mit jungen Künstlerinnen und Künstlern. Allen ausgewählten Nachwuchstalenten wird die einmalige Möglichkeit geboten, ortsbezogene Werke zu schaffen, die anschließend als dauerhafte Bereicherung in die Bestände der einzelnen Häuser eingehen.
Förderkünstlerin: Paulina Olowska (*1976) Auftragsarbeit: "Metamorphosis",2005, Installation für den "amorphen Raum" im Museum Abteilberg, Mixed Media, 2005 Förderkünstlerin: Bettina Pousttchi (*1971) Auftragsarbeit: "IHR MUESEUM", 2005, 5-teilige Fotoserie, je 120 x 150 cm Förderkünstler: Markus Weggenmann (*1953) Auftragsarbeit: "o.T." Nr. 264, 2006, Hochglanzlack auf Aluminium, 250 x x286 cm (2-teilig) Förderkünstler: Peter Piller (*1968) Auftragsarbeit: „Schießende Mädchen“/ „Vandalismus Bänke“/ „Deko und Munition 1“, 2000-2006, Archiv Peter Piller, 10 Pigmentprints, 8 Pigmentprints, 6 Inkjetprints Förderkünstlerin: Yolanda Tabanera Padilla (* 1965) Auftragsarbeit: „Signum – Flamme und Herzen“, 2007, Edelstahl, Neon, Installation für den Schornstein des denkmalgeschützten Außengeländes der EKA Förderkünstlerin: Romana Schmalisch (*1974) Auftragsarbeit: „Future Cities“, 2007, mehrteilige Videoinstallation mit Objekten, variabel Förderkünstler: David Thorpe (* 1972) Auftragsarbeit: „A Late Fruit Resisting“, 2008, Wasserfarbe auf Papier, gerahmt, 106,5 x 71.5 cm Förderkünstler: Jonathan Monk (*1969) Auftragsarbeit: „CLOSED“, 2008, Neon-Leuchtschrift, ca. 60 x 150 x 10 cm, Installation für die Außenfassade des Museums Förderkünstler: Uwe Henneken (*1974) Auftragsarbeit: „Semper Mi“, 2008, Öl auf Leinwand, 185 x 120 cm Förderkünstler: Henrik Schrat (*1968) Auftragsarbeit: „Das Floß“, 2009, Intarsie, Holz, 121 x 81cm Im April 2010 fand die Förderreihe „Engagement im Rheinland für zeitgenössische Kunst“ mit einem letzten großen Förderprojekt und einer Schenkung an das K21 Ständehaus in Düsseldorf ihren Abschluss. Und war es zu Beginn der Förderreihe mit der Wahl von Paulina Olowska im Mönchengladbacher Museum Abteiberg 2005 eine junge polnische Künstlerin, die von der Provinzial gefördert wurde, so schloss sich der Kreis 2010 mit Monika Sosnowska, einer ebenfalls in Warschau lebenden Künstlerin. Mit einer Stahllast von einer Tonne und einer Höhe von 21 Metern schuf die polnische Künstlerin Monika Sosnowska im Rahmen des Provinzial-Abschlussprojektes die fulminante Installation „The Staircase“ für den Lichthof im Eingangsbereich des K21, der mit seiner bewegten politischen Geschichte und seinen vielfältigen architektonischen Bezügen eine besondere Herausforderung für den künstlerischen Beitrag darstellte.

Ihre Ansprechpartnerin

Zu allen Fragen rund um das Kunst-Engagement der Provinzial steht Ihnen Frau Dr. Legge zur Verfügung. Dr. Astrid Legge
Kuratorin
Telefon: 0211-978 2387
Mobil: 0174 162 4318
astrid.legge@provinzial.com

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